Sanierung S-Bahnhof Westkreuz
Berlin – Westend
1993 - 1994
Die Sanierung des S-Bahnhofes Westkreuz wurde notwendig, nachdem der Betrieb dort über mehrere Jahre eingestellt worden war. Das Bauwerk, ein Kreuzungsbahnhof aus den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, in dem ein Umstieg von der Berliner Ringbahn in andere S-Bahnstrecken möglich ist, war in einem desolaten Zustand.
Die Bauaufgabe bestand darin, die Klarheit und Ruhe des alten Bauwerkes mit den Notwendigkeiten neuer Technik und sowie komplett neuen Bahnsteigen und Ihren Verläufen so zu verbinden, dass der alte und freie Geist der Gestaltung dieses Verkehrsbaues erkennbar blieb.
Der Bahnhof hieß vor dem Krieg Messehallen und hatte einen eigenen Zugang zu diesen, nebst eines eigenen Empfangsgebäudes neben dem Hallenbauwerk am oberen Parkbereich. Dieses Hallenbauwerk musste auf Veranlassung der zuständigen Behörde abgerissen werden. Das Gesamtbauwerk ist auf einer Torflinse gegründet, die eine konstruktive Nachjustierung des Bauwerkes bei Senkungen möglich macht. Dies war eine besondere technische Herausforderung.
Galerie





Entwurf für ein neues Empfangsgebäude
Das ehemalige Empfangsgebäude des S-Bahnhofes Westkreuz, eine Bauwerk des Reichsbahn - Architekten Richard Brademann, auf der oberen Zufahrt Richtung Messegelände gelegen, wurde 1993 auf Beschluss der Senatsverwaltung abgerissen.
Im Zuge unserer Sanierungsplanung dieses Kreuzungsbahnhofes regte die zuständige Senatsverwaltung erste Studien zu einen Neubau durch mein Büro an.
Leider fehlt dem Bahnhof nach wie vor ein angemessenes Empfangsgebäude.
Ehemalige Empfangsgebäude, im 1992 abgerissen
entwurf






